FAQ
Fragen zu Voice Talents und Casting?
Hier findet ihr Antworten zu Stimmen, Sprachen, Aufnahmen, Gagen und mehr.


Welche Stimmen vermittelt ihr?

Von bekannten Synchronstimmen über internationale Native Voices zu natürlichen Stimmen, besonderen Charakterstimmen, Dialekten und neuen Talenten. Ob authentisch, nahbar, energiegeladen oder markant, wir vermitteln Stimmen für Werbung, Film, Games, Podcasts, Dokus, E-Learning, Audio Branding und digitale Formate, national und international.

Macht ihr auch internationale Castings?

Ja. Wir casten regelmäßig weltweit, in nahezu allen Sprachen, Dialekten und Sprachvarianten. Ob internationale Kampagne, mehrsprachiger Imagefilm oder lokale Sprachversion: Wir finden passende Stimmen für euer Projekt, von gängigen internationalen Sprachen bis zu regionalen Akzenten und besonderen Sprachanforderungen.

Welche Sprachen und Akzente könnt ihr anbieten?

Kommt ganz darauf an, welche Sprachen und Akzente ihr wollt. Wir machen’s möglich. Wir produzieren Sprachaufnahmen in nahezu allen Sprachen – von den gängigen bis hin zu seltenen Sprachen und Dialekten. Und wenn die passende Stimme nicht in unserem Pool zu finden ist, casten wir sie gezielt für euch. Unsere Leidenschaft führt uns dabei auch in die entlegensten Winkel der Welt, um genau die Stimme zu finden, die eure Botschaft perfekt trägt.

Vermittelt ihr auch bekannte Synchronstimmen?

Ja. Wir vermitteln auch bekannte Synchronstimmen und Schauspieler*innen — für Werbung, Imagefilme, Games, Dokus oder Markenkommunikation. Verfügbarkeit, Budget und Nutzungsrechte spielen dabei eine Rolle.

Wie läuft ein Voice Casting bei euch ab?

Ihr schickt uns Infos zum Projekt und euer Briefing mit euren Anforderungen an die Stimme. Wenn ein Storyboard oder Skript bereits vorhanden ist, ist das hilfreich.

Danach wählen wir passende Stimmen aus unserem Pool oder casten gezielt.

Wir klären Gage und Verfügbarkeit der passenden Voice Talents.
Anschließend stellen wir ein individuelles Casting mit passenden Archivdemos zusammen.

Ihr bekommt einen Link zum Online Casting und könnt eure Auswahl treffen.

Wenn gewünscht, machen wir Punktcastings mit individuell eingesprochenen Castingtexten. Dies kann, je nach Aufwand, mit zusätzlichen Kosten verbunden sein.

Was braucht ihr, um die passende Stimme für unser Projekt zu finden?

Zu den wichtigsten Informationen gehören zunächst die Sprache, das Geschlecht und das Stimmalter. Je mehr Kontext wir über euer Projekt haben, desto gezielter können wir casten. Hilfreich sind Briefing, Skript, Storyboard sowie Informationen zu Zielgruppe, Nutzung und gewünschter Tonalität.

Soll die Stimme eher natürlich, emotional, modern, überzeugend oder energiegeladen wirken? Referenzen oder Beispielstimmen helfen ebenfalls, müssen aber nicht sein. Oft reichen schon ein paar gute Stichworte, damit wir passende Stimmen für euer Projekt vorschlagen können.

Macht ihr auch Punktcastings?

Üblicherweise erstellen wir euch ein individuelles Online Casting mit sorgfältig ausgewählten Archivdemos. Ihr erhaltet dafür einen Link zum Anhören der Stimmen.

Auf Wunsch organisieren wir auch Punktcastings, also individuell eingesprochene Castingtexte durch Sprecher*innen. Diese benötigen in der Regel etwas mehr Zeit und Abstimmung.

Für Punktcastings gibt es folgende Möglichkeiten:

1. Mit Regie
Ihr habt euch bereits Stimmen vorab ausgesucht und möchtet vor dem endgültigen Engagement wissen, wie die Stimmen für euren Text klingen. Dann können wir mit den Sprecher*innen bei uns im Studio oder auch remote die Aufnahmen organisieren. Ihr seid ebenfalls vor Ort oder remote dabei und führt Regie. So habt ihr eine gute Entscheidungsgrundlage für die Auswahl.

Das Punktcasting ist in diesem Fall kostenpflichtig. Es fallen sowohl Studiokosten als auch Layoutkosten für die einzelnen Sprecher*innen an.

Wird anschließend eine der Stimmen engagiert und dasselbe Layout für die Produktion verwendet, wird das bereits aufgenommene Layout auf die Gage der Sprecher*in angerechnet.

2. Ohne Regie
Ihr schickt den einzusprechenden Text mit euren Regieanweisungen und überlasst die Interpretation und Aufnahme den Sprecher*innen.

Dabei kann das Briefing unterschiedlich interpretiert werden. Auch die Aufnahmequalität kann unterschiedlich ausfallen, da nicht alle Sprecher*innen über professionelles Aufnahmeequipment verfügen.

Viele Sprecher*innen sind gerne bereit, Punktcastings kostenfrei einzusprechen, allerdings ist das nicht bei allen möglich.

Wie schnell könnt ihr ein Voice Casting umsetzen?

Hängt davon ab, wie schnell ihr das Casting braucht. Je nach Projekt und Anforderungen geht es manchmal noch am selben Tag, in der Regel innerhalb von ein bis maximal zwei Tagen. Punktcastings, also das Einsprechen individueller Castingtexte, benötigen meist etwas mehr Zeit. Wenn es eilt, dann ruft am besten an.

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Arbeitet ihr auch mit bereits gebuchten Sprecher*innen?

Ihr habt bereits eine Sprecherin oder einen Sprecher gebucht? Selbstverständlich übernehmen wir gerne die Sprachaufnahme, im Studio in Berlin oder remote. Wir arbeiten regelmäßig mit bereits gebuchten Sprecher*innen, Schauspieler*innen, Influencer*innen, Testimonials oder Markenstimmen. Falls ihr noch auf der Suche seid, unterstützen wir euch gerne beim passenden Casting.

Wie ist der Ablauf bei einer Sprachaufnahme mit euch?

Wie hättet ihr’s denn gern? 
Wir können euch von der passenden Stimme bis zur finalen Lieferung begleiten oder auch nur einzelne Schritte übernehmen. Ein möglicher Ablauf sieht so aus:

1. Passende Stimme finden
Ihr schickt uns das Skript und euer Briefing. Wir suchen die passende Stimme und stellen euch ein individuelles Casting zusammen. Ihr habt schon jemanden im Kopf? Dann lasst es uns wissen.

2. Terminfindung & Vorbereitung
Wir koordinieren einen passenden Aufnahmetermin mit euch und den Sprecher*innen.
Dann bereiten wir alles vor: Filmimport, Musikeinspielung, Session in der DAW anlegen, Mikrofon einrichten, Pegel setzen …

3. Aufnahme
Ihr könnt live Regie führen, bei uns im Studio oder remote. Wir sorgen für klaren Sound, entspannte Stimmung und einen reibungslosen Ablauf.

4. Auswahl & Edits
Gemeinsam wählen wir die besten Takes aus. Wir legen diese direkt auf Bild oder bei Audiospots auf die gewünschte Länge an, damit ihr eine gute Vorstellung vom finalen Ergebnis bekommt.

5. Mischung
Auf Wunsch mischen wir direkt sendefertig, inklusive Musik, Sound Design oder Mastering. Natürlich abgestimmt auf das jeweilige Ausspielmedium.

6. Export & Lieferung
Ihr bekommt die finalen Files in dem Format, das ihr braucht, WAV, MP3, AAF, Dolby Atmos … pünktlich und passend für die jeweilige Weiterverarbeitung.

Könnt ihr Sprachaufnahmen auch remote durchführen?

Aber klar. Remote-Aufnahmen gehören bei uns zum Alltag. Mit Tools wie SessionLink PRO seid ihr live dabei, ganz egal, wo auf der Welt ihr euch gerade befindet. Alles, was ihr braucht: stabiles Internet und Lust auf gute Takes. Ihr könnt Regie führen, direkt Feedback geben und die Aufnahme in Echtzeit begleiten.



Was bedeutet passive und aktive Verwertung?

Du willst wissen, was passive und aktive Verwertung bedeutet? Na denn – gut aufgepasst. Am besten holst du dir eine Tasse Kaffee oder Tee, bevor du in das Thema einsteigst:

Eine wichtige Rolle bei den Gagen für Sprecher*innen spielt die Art der Verwertung. Prinzipiell werden zwei Arten der Verwertung bzw. Veröffentlichung unterschieden:

Passive Verwertung bedeutet, dass die Aufnahme ausgestrahlt wird, ohne dass für die Veröffentlichung zusätzlich bezahlt wird.
Zum Beispiel:
  • ein Imagefilm auf der Unternehmenswebsite
  • ein Erklärfilm auf YouTube
  • ein Recruitingfilm auf der unternehmenseigenen Karriereseite
  • ein Unternehmensfilm im eigenen Social-Media-Account

Aktive Verwertung bedeutet, dass der Film oder Audiospot gezielt als Werbung eingesetzt wird und dafür bezahlt wird, dass er Menschen erreicht.
Zum Beispiel:
  • ein YouTube- oder Instagram-Spot als Paid Ad
  • ein Radiospot im terrestrischen Radio oder auf Online-Plattformen
  • ein TV-, Streaming- oder Kinospot
  • eine bezahlte Social-Media-Kampagne

Der einfache Unterschied ist:
Passiv: Die Aufnahme wird veröffentlicht, ohne dass dafür zusätzlich bezahlt wird.
Aktiv: Für die Veröffentlichung wird bezahlt, die Aufnahme wird also gezielt als Werbung ausgespielt.

Warum wird zwischen den beiden Formen unterschieden? Weil sich mit der aktiven Nutzung die werbliche Reichweite und damit der Wert der Nutzung der Stimme verändert. Wird zum Beispiel ein Imagefilm nur auf der eigenen Website veröffentlicht, wird er in der Regel weniger Menschen erreichen, als wenn derselbe Film bundesweit als Werbekampagne eingesetzt wird.

Eine weitere Unterscheidung betrifft Nutzungsdauer und Gebiet: Bei passiver Verwertung sind Nutzungsdauer und Gebiet üblicherweise nicht begrenzt. Bei aktiver Verwertung ist die Nutzungsdauer in der Regel auf bis zu ein Jahr begrenzt. Ein weiteres Jahr wird zusätzlich vergütet. Auch das Nutzungsgebiet ist üblicherweise begrenzt; eine Erweiterung auf weitere Gebiete wird zusätzlich vergütet.

Bestimmte Einsatzorte gelten unabhängig von einer klassischen Paid-Kampagne als aktive Verwertung, zum Beispiel Werbung im stationären Handel.
 

Wonach richten sich die Gagen von Sprecher*innen?

Die Gage lässt sich nicht pauschal festlegen. Zu der Art der Verwertung (aktiv oder passiv) spielen verschiedene weitere Faktoren eine Rolle.

Zum Beispiel:
  • Art und Umfang des Projekts
  • das Einsatzgebiet / die Reichweite: regional, national, europaweit, weltweit
  • die Sprache: englische Stimmen sind aufgrund der größeren internationalen Reichweite zumeist teurer
  • die Medien und Kanäle, auf denen veröffentlicht wird
  • die Nutzungsdauer
  • das Unternehmen bzw. die Marke, für die produziert wird
  • die Länge des Textes
  • ob es sich um prominente Sprecherinnen, Schauspielerinnen oder bekannte Synchronstimmen von Hollywood-Darsteller*innen handelt

Wir berücksichtigen die jeweiligen Rahmenbedingungen und kalkulieren die Vergütung passend zum konkreten Einsatz.

Was bedeuten Begriffe wie Layout, Buyout, Session Fee oder Nutzungsrechte?

Layout
Die eigentliche Sprachaufnahme eines Textes. 

Buyout
Der Betrag für die Nutzung eines Layouts über einen bestimmten Zeitraum und in den vereinbarten Medien. Ein Buyout kann mehrere Medien umfassen, zum Beispiel Internet, TV und Streaming. 

Session Fee
Eine Session Fee kommt vor allem bei Werbeproduktionen zum Einsatz, wenn mehrere verschiedene Layouts für einen Spot als Entscheidungsgrundlage eingesprochen werden sollen. Die Abrechnung erfolgt nach Zeit, in der Regel nach der ersten Stunde in halbstündigen Schritten.

Wird eines der Layouts später in der finalen Produktion verwendet, wird das Layout auf die Gage der Sprecher*in angerechnet, unabhängig davon, wie viele Spots daraus letztendlich veröffentlicht werden. 

Nutzungsrechte / Verwertungsrechte
Sie legen fest, in welchem Gebiet, wie lange und in welchen Medien die Sprachaufnahme verwendet werden darf und vor allem auch wie: mit oder ohne Werbeschaltung oder ausschließlich für interne Zwecke.

Ich würde gerne in euren voicetalents Pool. Wie kann ich mich bewerben?

Wir freuen uns immer über spannende Stimmen und neue Talente. Schickt uns Demos, die euer Repertoire und eure Bandbreite widerspiegeln, an ››voices@voicetalents.berlin.

Am liebsten sind uns einzelne Aufnahmen aus bereits realisierten Produktionen. Für einen ersten Eindruck könnt ihr uns aber auch Reels bzw. professionell produzierte Demos schicken. Wenn wir euch in unseren Pool aufnehmen, brauchen wir in jedem Fall einzelne Demos, die eure Bandbreite zeigen.

Außerdem interessieren uns ein paar grundlegende Informationen über euch als Sprecher*innen, eure Erfahrung, wie wir mit euch aufnehmen können und natürlich eure Kontaktdaten.